Das Ende ist NAHles!

Karneval in Düsseldorf != Karneval in Rio. Schön war’s trotzdem! Weil der Rosenmontagszug in Düsseldorf traditionell an unserem Büro vorbeizieht, ist an konzentriertes Arbeiten natürlich nicht zu denken. Was liegt da näher als eine feine Büro-Party mit Freunden und Kollegen? Auch wenn’s kalt war, hatten alle jede Menge Spaß an Wein (Bier), Weib und Gesang. Und auch die Kids konnten sich nicht über Unterzuckerungsgefühle beklagen, auch wenn die Ausbeute in der ersten Stunde des Zochs eher mau war. Am Ende waren die Taschen doch wieder prall gefüllt und die Zahnärzte(innen) können sich schonmal auf neue Kundschaft freuen.

Das Büro ist nun wieder sauber und wir wieder fleissig!

Ein paar schöne Wagen von Jacques Tilly waren selbstverständlich auch wieder dabei!

2018. Klassische Website, kann das weg?

So, das neue Jahr hat mal wieder begonnen, da fragen wir uns schon gespannt, was uns im Webdesign und Web Development in 2018 erwarten könnte und wie es zukünftig generell um die good old Website bestellt sein wird. Bleibt hier alles beim Alten oder wird es bahnbrechende Veränderungen beim Thema Website geben? Tragen bald alle nur noch Datenbrille oder lesen den täglichen Blogbeitrag, RSS-Feed und die Frühstücksnews auf dem Fitnessarmband oder mit VR-Brille auf dem Kopf?

Website, WebApp, Landingpage? Content Hub!

Generell geht der Trend zwar schon länger weg vom aufgeblähten old-school Unternehmensweb-Auftritt. Und „Website-only“ ist sicherlich nicht nur für Unternehmen keine Option mehr. Die klassische Website ist nach wie vor wichtig und auch nicht wirklich wegzudenken. Aber anstatt den User mit statischem Content zu langweilen und zu versuchen, den kompletten Digitalbereich mit der hauseigenen Seite abzudecken und womöglich komplett auf die sozialen Medien zu verzichten, wird es hier zu einer Aufsplittung in Landingpages, WebApps und Microservices kommen, welche gezielter für die Lead-Generierung und Conversion optimiert und ausgewertet werden können. Das macht total Sinn, um unnötigen Aufwand bei der Entwicklung von Webseiten einzusparen und gleichzeitig die Stärken und Vorteile der auf kleine Aufgaben spezialisierten Services zu nutzen. Warum zum Beispiel eine eigene Bildergalerie in die Website einbauen, wenn man auch einfach den eh schon vorhandenen Instagram Feed nutzen kann? Der komplette Content aus verschiedensten Quellen landet dann im sog. „Content Hub“. Das ist rein technisch gesehen natürlich auch nach wie vor eine Website, vom Grundgedanken her ist es aber eher eine Art „Zuhause“ für Content, der je nach Bedürfnis und Situation in verschiedensten Formaten (z.B. Videos, Podcasts, Blog-Artikeln, Infografiken usw.) angeboten wird.

Also: Die gute alte Website wird uns natürlich erhalten bleiben, wobei die Challenge hier in der Verknüpfung und im Zusammenspiel mit externen Services und Ressourcen liegt. Und die Gewichtung wird sich deutlich hin zu Mobile-first oder sogar Mobile-only verlagern, da sich die Surfgewohnheiten nicht nur bei uns mehr und mehr in Richtung Smartphone als Gerät der Wahl verändern.

Animation & Storytelling

In den letzten beiden Jahren konnte man beobachten, daß sich besonders im Bereich Animation und Storytelling eine Menge getan hat. Mehr Bewegtbildinhalte und Mikrointeraktionen fanden sich auf vielen Seiten wieder, um die USPs noch besser und gezielter zu transportieren und das User-Erlebnis (UX) zu verbessern. Nach dem „Ableben“ von Flash ging es erstmal in Richtung Mega-reduziert und simpel, mittlerweile könnte man aber meinen, Flash sei wieder zurück. Naja, zumindest sehen viele Websites teilweise wieder sehr ähnlich aus wie „damals“. Selbst das gute, alte „Intro“ erkämpft sich hier und dort wieder zurück.

Durch gutes Storytelling auf Websites wird dem User eine individuellere und spannendere Art der Content-Aufbereitung geboten. Im letzten Jahr haben wir schon viele schöne, technisch anspruchsvolle und zum Nachdenken anregende Beispiele begutachten dürfen. Auch hier sagen wir: Daumen hoch für mehr Individualität und mehr Fokus auf einzigartige Weberlebnisse!

Wie sieht es beim Design aus? Schon 2017 war zu beobachten, daß viele Webdesigner so langsam doch ein wenig gelangweilt waren vom immer wiederkehrenden Flat Design der vergangenen Jahre. So schön und klar viele Designs dadurch wurden, sind auch wir der Meinung, daß es mal wieder an der Zeit ist, etwas mehr Haptik und Tiefe ins Webdesign zurückfliessen zu lassen, um nicht im visuellen Bore-out zu enden und um wieder mehr gestalterische Individualität und Vielfalt hervorzubringen abseits der immer gleich aussehenden Icons und Symbole. Trotzdem wird das Webdesign auch in 2018 eher minimalistisch bleiben. Statt der üblichen Fullscreen Bilder- oder Videoslider könnte es eher in Richtung von typografischen Lösungen als Hero-Slide-Ersatz gehen.

Auch bei der Wahl von Farben und Typo hat sich schon im letzten Jahr einiges getan: Die Farben etwas mutiger und greller und die Typo gerne wieder fetter als bei Apple. Wobei die ja auch schon längst wieder weg von der Helvetica UltraLight hin zur plakativeren Bold-Variante übergegangen sind. Naja, mal schauen, was hier in 2018 noch an Überraschungen kommen wird.

Gestaltungsraster / Grid.

Da könnte und sollte sich wohl auch mal wieder etwas bewegen. Durch die Überflutung des Webs mit diversen Premium WordPress-Themes (ok, nutzen wir hin und wieder auch gerne) in den letzten 3-5 Jahren könnte man meinen, eine Website MUSS immer ein Top-Menü, darunter einen Slider und darunter wiederum 3 Teaserboxen enthalten. Ok, manchmal auch 4. Jedenfalls meistens alles recht ähnlich und austauschbar. Zugegeben – für viele Anwendungsfälle ist das keine schlechte Form der Darstellung des Contents, mittlerweile trotzdem etwas „boring“. So langsam kann man damit auch Leute, die sich nicht so sehr mit der Thematik beschäftigen, nicht mehr sonderlich beeindrucken und Aha-Erlebnisse erzeugen. Daher: Bitte wieder mehr Mut zu neuen Grids, Menüs usw. und auch mal den Screen-füllenden Slider einfach weglassen. Wir werden es zumindest versuchen bzw. andere Lösungen empfehlen (Storytelling), auch hier vor allem mit dem Background, wieder einzigartigere und weniger austauschbare Web-Erlebnisse zu erschaffen und das Surfen im Netz wieder ein wenig überraschender zu gestalten!

Und sonst?

Ein ganz wichtiger Punkt und eine wünschenswerte Veränderung ist sicherlich, die Performance von Websites zu optimieren. Neben der technischen Seite (Stichwort http/2) gilt es auch hier, den exzessiven Einsatz von Video-Mega-Slidern in Zaum zu halten und stattdessen vielleicht mit leichtgewichtigeren Animationen und Mikrointeraktionen (CSS3 Keyframes) sowie einfach besserem Content zu punkten. 2018 könnte zudem das Jahr des Verzichts auf unnötige Teaserbilder in Form von austauschbarem Stockmaterial usw. werden. Hier liegt der Fokus ganz klar auf der Conversion rate und auf dem Weglassen von unnötigen Gimmicks und Spielereien. Zudem scheint es immer noch so, als wenn die mobilen Geräte hierzulande bei der Webentwicklung nicht unbedingt gebührend in die Strategie mit einbezogen werden. Leider sieht man noch recht häufig schlecht angepasste, nicht responsive und teilweise lähmend langsame Sites. Hier wird sich 2018 aber sicherlich einiges verändern, was auch dringend nötig ist, wenn man sich die aktuellen Statistiken der im Web verwendeten Endgeräte so anschaut. Zwar hängt man in Deutschland im Vergleich zum Rest der Welt noch etwas mehr vor dem PC oder Laptop, aber es ist schon klar zu erkennen, daß sich das mit großen Schritten hin zur mobile-only-Nutzung ändern wird, vor allem im Consumerbereich. Mobile first sollte also bei der Planung der neuen Website zumindest in Erwägung gezogen werden.

 

Aber das Wichtigste für uns: Es bleibt weiterhin extrem spannend und durch die vielen, neuen Frameworks, Services und mobilen Gadgets, bieten sich einfach tolle Möglichkeiten für die Umsetzung zukünftiger Projekte. Wir freuen uns auf die neuen Herausforderungen in 2018!

Relaunch www.tm74.de – schon wieder

Stimmt, die „alte“ Seite war doch gar nicht schlecht. Und erst ein knappes Jahr alt. Warum also jetzt schon wieder ein kompletter Relaunch? Mit der eigenen Website ist das eben so eine Sache. Aus eigener Erfahrung und auch der befreundeter Agenturen und Webseitenbetreibern ist die Entwicklung des eigenen „digitalen“ Babys immer mit besonders vielen Schmerzen verbunden. Man entwirft mindestens 7 Layouts, von denen 6 schonmal für die Tonne sind. Nach langem Hin und Her hat man sich dann für einen Favoriten entschieden, baut das Ganze z.B. in WordPress fix zusammen – und hat in der Zwischenzeit schon wieder 5 andere, tolle Seiten (gerne aus England oder Frankreich) bestaunt, so daß sich langsam aber sicher eine gewisse Unsicherheit bezüglich des Look & Feels und der Ansprache der eigenen Seite breit macht.

Und genau das sollte ja bei der eigenen Website unter keinen Umständen der Fall sein. Im Gegenteil: idealerweise findet man sich in der eigenen Site sowohl visuell als auch inhaltlich wieder, es muß einfach diesen Moment geben, wo es „Klick“ macht und man weiß: Ok, das ist es nun! Leider fehlte uns dieser Moment bei der letzten Site irgendwie. Zwar gab es auch von vielen Seiten Lob und insgesamt kam soweit alles ganz gut an. Aber man muß eben auch selber absolut dahinterstehen können.

Bei der jetzigen, neuen Site ist das nun so. Wir fühlen uns total wohl damit, im Gegensatz zur alten Seite, bei der wir durch das verwendete WordPress-Theme in kreativer Hinsicht an mancher Stelle etwas eingeengt waren. Nicht, daß man mit WordPress keine tollen Seiten bauen könnte, ist ja schliesslich auch „nur“ das CMS im Hintergrund – aber manchmal ist es doch gut, komplett bei Null anzufangen und eine Seite von Grund auf selber zu bauen, ohne auf ein bestehendes Raster zurückzugreifen. Dadurch haben wir ein für uns gutes Maß an gestalterischer Individualität erreicht und konnten darüber hinaus das ein oder andere technische Gimmick einbauen, um die User Experience im Gegensatz zur gewohnten WordPress-Optik und Funktionalität tausender aktueller Seiten ein wenig interessanter zu gestalten.

Auch beim Thema Performance und Ladezeit konnten wir im Gegensatz zur letzten Version einen guten Schritt nach vorne machen: Mit einem „Performance grade“ von 96 und einer Load time von 500 ms sowie deutlich weniger http-requests sind wir schon recht zufrieden, auch bei Google PageSpeed Insights stehen wir mit 90/100 Punkten zumindest für den Desktop ganz passabel da. Trotzdem: es gibt immer was zu verbessern ;-p

Vielfalt und Individualität sind einfach (nicht nur im Internet) absolut wichtig und gut. Der Prozess dorthin ist oft nicht ganz einfach und erfordert ein gewisses Durchhaltevermögen gepaart mit einem kritischen, objektiven Blick auf das eigene Schaffen.

Wir hoffen, das neue TM74 gefällt Euch auch so gut wie uns selbst und wenden uns (auch wenn hier und da noch an der Site optimiert werden muß) ab sofort wieder unserem nächsten Projekt zu.

Stay tuned!

CORES2 ab sofort im app store!

Die neue Version unseres iOS Spiels CORES steht ab sofort im iOS App Store zum kostenlosen Download bereit!

Es gibt natürlich einige neue Dinge zu entdecken: Neu gestaltete, fordernde Level, neue Music und endlich die lange erwartete Game Center Anbindung. Und es ist nicht mehr ganz so schwer wie die alte Version, da man nun nicht mehr nach dem ersten Crash komplett von vorne beginnen muß, sondern mehrere „Leben“ hat, um sich erfolgreich zum nächsten CORE vorzuarbeiten.

DOWNLOAD ON THE APP STORE

CORES? Das Spielprinzip…

…ist schnell erklärt: Durch tippen, klicken, tappen auf einen beliebigen Punkt des Screens springt man eine weitere Spur in Richtung Zentrum – oder CORE. Ziel ist, zum innersten CORE zu gelangen, ohne dabei die schwarzen Dots zu berühren. Anfangs recht easy, aber Level für Level wird es natürlich schwieriger, weil immer mehr schwarze Dots hinzukommen. Wird ein schwarzer Dot berührt, wird der aktuelle Level neu gestartet – vorausgesetzt, es sind noch Leben vorhanden. Glücklicherweise gibt es auch „gute“ Dots, und zwar alle weißen. Die Bombe zerstört alle schwarzen Dots, so daß man entspannt zum inneren Kern weiterspringen kann. Der „Slowdown“-Dot verlangsamt die Fahrt und läßt Dich einfacher zum Kern gelangen. Und dann gibt es noch den „Extralife“-Dot. Was der macht, sollte klar sein ;-p

Für alle, die kein iOS Gerät zu Verfügung haben, gibt es unsere CORES HTML5-Version, die in allen gängigen WebBrowsern für Desktop und Mobile gespielt werden kann!

PLAY IT NOW

beyond tellerrand Düsseldorf 2017

beyond tellerrand // 2017 düsseldorf

Auch in diesem Jahr stand für uns wieder der Besuch der beyond tellerrand in Düsseldorf (im Herbst auch in Berlin) als absoluter Pflichttermin fest im Kalender! Und wie immer haben die 2 Tage im Capitol großen Spass gemacht. Veranstalter und Initiator Marc Thiele schafft es Jahr für Jahr, einen interessanten Mix aus Speakern nach Düsseldorf zu locken und ein tolles Event in total entspannter Atmosphäre auf die Beine zu stellen. Bei den vielfältigen Themenbereichen der Speaker ist eigentlich für jeden etwas dabei, egal ob aus den Bereichen Coding, Animation, Design/Typographie oder Experimental/Art. Persönlich besonders gefallen hat uns der Vortrag des Norwegers Espen Brunborg.

Aber generell ist die Auswahl der Speaker wirklich interessant und ausgewogen, so dass zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkommt und man am Ende immer positive Erkenntnisse und neue Motivationsschübe für die eigenen Projekte mitnehmen kann.

Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!

Natürlich war auch diesmal wieder der mobile Burger-Wagen am Start, alternativ dazu konnte man im LADEN EIN in der POST POST leckere koreanische Spezialitäten zu sich nehmen…

Yummi #kimbapspot, #lunchbreak, #btcon, #TM74DUS

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CORES – a super minimalistic speed action strategy game – jetzt auch im Browser!

Ab sofort könnt Ihr unser kostenloses game CORES auch im Web-Browser zocken!

Die neue Version für den WebBrowser wurde komplett überarbeitet und basiert auf HTML5 / CSS3 und JavaScript. Es gibt einige neue Features wie z.B. neue Level, Background-Music, und auch neue Gameplay-Elemente (eXtraLife). Nachdem Version 1.0 zwar durchweg positiv angekommen ist, gab es doch ein paar Klagen über den knackigen Schwierigkeitsgrad. Nicht wenige hatten wohl Probleme, über Level 3 hinauszukommen. Die Level selbst sind in der neuen Version zwar keinen Deut einfacher, allerdings beginnt man nun mit 3 Leben und hat über den eXtraLife die Möglichkeit, weitere Lifes zu sammeln. So ist das Spiel nicht sofort beim ersten Crash in Level 29 beendet und keiner muß sein iPhone wutentbrannt auf den Fliesenboden knallen ;-p

PLAY IT NOW

CORES kann in allen gängigen WebBrowsern gespielt werden, auch auf Smartphones im mobilen Browser läuft es butterweich!